Störungsmodifizierte Fortschreibung eines Bauablaufplans beim Neubau eines Logistikzentrums

Neben der reinen Bauleistung wurde unserem Kunden auch die Ausführungsplanung als Fortschreibung der auftraggeberseitig zu erstellenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung übertragen. Unter anderem wegen fehlender Baugenehmigung kam es während der Bauausführung zu verschiedenen Störungen. Diese führten zur Verschiebung des Anfangstermins sowie zu Behinderungen und Unterbrechungen der Bauausführung. Die Behinderungen und Unterbrechungen führten in Teilbereichen zu weiteren Terminverschiebungen.
Insgesamt konnte dadurch der ursprünglich in den Bauvertrag aufgenommene Gesamtfertigstellungstermin nicht gehalten werden.
Der Bauherr machte wegen der späteren Fertigstellung eine Vertragsstrafe geltend.
In einem baubetrieblichen Gutachten wurde von uns bewertet, ob und wie sich die einzelnen Störungen auf den ursprünglich vorgesehenen Bauablauf im Hinblick auf eine unserem Kunden zuzustehende verlängerte Bauzeit ausgewirkt haben. Dazu wurde der ursprünglich vereinbarten Bauablauf störungsbedingt und verursachungsgerecht fortgeschrieben.
Das baubetriebliche Gutachten war eine Grundlage für den Vergleich zwischen unserem Kunden und seinem Bauherrn.

Jahr: 2010
Ort: Steisslingen